Bereits während meines Diplom-Dolmetschstudiums von 2004-2009 für Englisch, Deutsch und Spanisch habe ich mich thematisch auf Wirtschaft, Jura, Medizin und internationale Beziehungen spezialisiert. Berufserfahrungen durfte ich seitdem auch in den Bereichen Marketing, Finanzen und Philosophie sammeln. Als freiberufliche Übersetzerin und Dolmetscherin war ich z. B. von 2010-2013 u. a. auch für das US-Außenministerium (State Department), die Hanns-Seidel-Stiftung und die Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington, D.C. tätig. Zu meinen aktuellen Kunden gehören verschiedene Botschaften, Streaming-Anbieter und Buchverläge. Zusätzlich zu den Sprachen Englisch, Spanisch und Deutsch spreche ich Französisch und habe auch Sprachkenntnisse in Schwedisch, Italienisch, Griechisch und Arabisch erworben.
Das Dilemma der Übersetzungsbranche
Da der Übersetzerberuf nicht geschützt ist, kann sich jeder als Übersetzer vermarkten und entsprechende Dienstleistungen anbieten. Aus diesem Grund ist der Übersetzermarkt sehr unübersichtlich und wird oft von Übersetzungen geringer Qualität und Maschinenübersetzungen beeinträchtigt. Schlechte Übersetzer produzieren qualitativ minderwertige und oft sogar schwer verständliche Übersetzungen, die dem Ruf Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation großen Schaden zufügen können. Fachgerechte Übersetzungen erfordern gründliche Recherche, eine überdurchschnittliche sprachliche Kompetenz und vor allem terminologisches und fachliches Hintergrundwissen. Aus diesem Grund absolvieren Übersetzer und Dolmetscher begleitend zum Studium der jeweiligen Fremdsprachen in der Regel auch ein Studium des thematischen Fachgebietes (Wirtschaft, Jura, Medizin o. Ä.).
Publikationen
Die Neurolinguistik beschäftigt sich mit den neurologischen Voraussetzungen im menschlichen Gehirn, die beim Sprechen, Verstehen oder Erlernen einer Sprache zum Tragen kommen. Die neurolinguistische Forschung analysiert dabei konkret die verschiedenen Bereiche und Nervenbahnen im Gehirn, die zur Verarbeitung von Syntax, Semantik und Phonetik erforderlich sind. Da sich Forschungsprojekte bis dato primär auf altersabhängige Variablen beim Erlernen einer Fremdsprache konzentrierten, diese aber individuelle Unterschiede beim Spracherwerb nicht ausreichend zu erklären vermochten, habe ich mich entschlossen, in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut diese wissenschaftliche Arbeit zu verfassen. Unter anderem beleuchte ich darin auch den Zusammenhang zwischen musikalischer und sprachlicher Kompetenz sowie den Einfluss des Geschlechts und der sexuellen Orientierung auf die neurologischen Begebenheiten im Gehirn und deren Auswirkungen auf das Erlernen einer Sprache.
“El lector ideal es un traductor. Es capaz de desmenuzar un texto, retirarle la piel, cortarlo hasta la médula, seguir cada arteria y cada vena y luego poner en pie a un nuevo ser viviente.”